Feuerlöscher
- Für jeden Brand die richtige Wahl!

Feuerlöscher nach DIN EN3 sind Löschgeräte deren Löschmittel durch Innendruck ausgestoßen und auf einem Brandherd gerichtet werden können. Dieser Innendruck kann durch einen zusammen mit dem Löschmittel gespeicherten Druck (Dauerdrucklöscher), oder bei Inbetriebsetzung durch das Freigeben eines Treibgases (Aufladelöscher) erreicht werden. Der Feuerlöscher darf im betriebsbereiten Zustand maximal 20kg wiegen. Ein Feuerlöscher muss in der Handhabung so einfach sein, dass auch in der Brandbekämpfung nicht geschulte Personen, nach lesen der Bedienungsanleitung, einen Entstehungsbrand wirkungsvoll bekämpfen können.

Jeder Feuerlöscher muß regelmäßig alle 2 Jahre durch einen Kundendienst überprüft werden. Außerdem nach jedem Gebrauch, auch nach nur teilweiser Entleerung, und wenn der Löscher Beschädigungen, z.B. Sicherung, Bauteile, Behälter aufweist.

Ein Feuerlöscher wird nach dem Löschmittel benannt, dass er enthält. Zur Zeit werden unterschieden:

Wasserlöscher, Schaumlöscher, Fettbrandlöscher, Pulverlöscher und Kohlendioxidlöscher


Je nach dem Löschmittel unterscheiden wir drei Hauptlöschwirkungen:

Die folgende Tabelle soll Ihnen Aufschluss über die Brandklassen und Eignung der verschiedenen Feuerlöscher in Bezug auf die jeweiligen Brandklasse geben.

Pulverlöscher gegen Brände von:
  • festen, glutbildenden Stoffen wie Holz, Papier, Stroh, Kohle, Textilien, Autoreifen (A)
  • flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen wie Benzin, öle, Fette, Lacke, Harze, Wachse, Teer, äther, Alkohole, Kunststoffe (B)
  • Gasen wie Methan, Propan, Wasserstoff, Acethylen, Stadtgas (C)

Die Alleskönner
Pulverlöscher für die Brandklassen A, B und C, aber besser nicht fürs Büro.
Diese Feuerlöscher haben ein effektives Prinzip: bei Pulverlöschern kühlen und ersticken winzige Pulverkörnchen den Verbrennungsvorgang und helfen Rückzündungen zu vermeiden. Das sorgt für eine gute Löschleistung bei günstigem Preis- Leistungsverhältnis.

Einen Nachteil haben Pulverlöscher jedoch:
Pulverlöscher hinterlassen nach dem Löscheinsatz eine enormen Pulverrückstand. Das feine Pulver verteilt sich, dringt auch in nicht mittelbar betroffene Bereiche ein und kann zum Beispiel in PCs oder technischen Anlagen großen Schaden verursachen (korrodierende Metallteile).

Für Büros oder in technischen Anlagen sind Pulverlöscher deshalb nicht zu empfehlen. Hier empfehlen wir den Schaumfeuerlöscher.

Schaumlöscher gegen Brände von:
  • festen, glutbildenden Stoffen wie Holz, Papier, Stroh, Kohle, Textilien, Autoreifen (A)
  • flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen wie Benzin, öle, Fette, Lacke, Harze, Wachse, Teer, äther, Alkohole, Kunststoffe (B)

Bürotaugliche und umweltverträgliche Feuerlöscher
Für das Büro, aber auch in Handwerks- und Industriebetrieben kommen vorrangig Schaumlöscher zum Einsatz. Sie sind zwar etwas teurer als Pulverlöscher, richten jedoch deutlich weniger Schaden bei einem Löscheinsatz an. Die Rückstände beim Einsatz eines Schaumfeuerlöschers begrenzen sich auf die Brandfläche.

Fettbrandlöscher gegen Brände von:
  • festen, glutbildenden Stoffen wie Holz, Papier, Stroh, Kohle, Textilien, Autoreifen (A)
  • flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen wie Benzin, öle, Fette, Lacke, Harze, Wachse, Teer, äther, Alkohole, Kunststoffe (B)
  • gegen Brände von Speisefett und Speiseöl (F)

Küche, Herd und Gastronomie
Hier gehören Fettbrandlöscher unbedingt zur Ausstattung.
Das Löschen eines Brandes von Speiseölen oder Speisefetten ist auf gar keinen Fall mit Wasser und auch nicht mit Löschdecken möglich! Spezialbrandlöscher gegen Fette und öle sind für die Gastronomie, Küchen und Imbissstuben unbedingt erforderlich, insbesondere wenn mit Friteusen gearbeitet wird.

Sa es immer wieder zu schrecklichen Unfällen kam, wurden spezielle Fettbrandlöscher entwickelt. Sie haben eine hohe Löschwirkung gegen brennende Frittieröle, Speiseöle und Speisefette:

Fettbrand-Feuerlöscher verseifen die brennende Flüssigkeit und bilden eine Sperrschicht, die den weiteren Kontakt mit Sauerstoff verhindert. Das Wiederaufflammen des Brandes wird zusätzlich durch den Kühleffekt des Löschmittels unterbunden.

CO² Löscher - Kohlendioxidlöscher gegen Brände von:
  • flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen wie Benzin, öle, Fette, Lacke, Harze, Wachse, Teer, äther, Alkohole, Kunststoffe (B)

Mit Vorsicht am richtigen Einsatzort optimal
Wo technische Geräte im Einsatz sind, muss ein Feuerlöscher effizient löschen, und zwar ohne Rückstände. Im Innenbereich leisten das Kohlendioxid-Feuerlöscher:

Kohlendioxid ist ein Gas, das Sauerstoff verdrängt und so den Brand ersticken kann. Dabei ist es nicht leitfähig, so dass beim Einsatz an elektrischen Geräten keine Gefahr droht.

Vorsicht ist dennoch beim Einsatz von CO²-Löschern geboten. Da sie nur im Innenbereich angewendet werden können, ist Wissen um den Gesundheitsschutz erforderlich:

Schon ab einem Anteil von 8% Kohlendioxid in der Raumluft kann es zu Atemnot, Erbrechen bis zur Bewusstlosigkeit kommen. Das Problem haben Sie bei einem Pulverlöscher oder Schaumlöscher nicht.

Wenn's brennt, ist es zu spät.


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